Kategorie

Interview

8. Juni 2022

NAH DRAN

Straßentheateraufführung über die Spuren der Vergangenheit

Es gibt Menschen, die den Krieg ganz nah erfahren. Und es gibt Menschen, die den Krieg von fernab erleben aber trotzdem die Spuren des Krieges in sich tragen.

Das autobiographische Stück „Nah dran“ erzählt die Geschichte einer Frau, die sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht. Wenn das Leben den Atem verliert, dann wird es Zeit die Tür zur Vergangenheit zu öffnen. Wir begegnen unsere Schuldgefühle, Scham, Verwirrung, Hilflosigkeit und wir beginnen die Momente zu sehen, die uns bis hierhin gebracht haben.

Premiere:

25. Juni 2022 um 17 Uhr beim Lothringair Festival in Aachen (Berufskolleg-Schulhof) https://lothringair.de/

Schauspiel: Tina Kukovic-Ulfik

Text: Tina Kukovic-Ulfik und Svenja Hamel

Regie: Svenja Hamel

mit Unterstützung von

30. Mai 2022

Eros Recio – Gewinner des Jugendkarlspreises 2021

Eros Recio zu Besuch beim Theater SoSH in Aachen

Einer der Gewinner des Aachener Jugendkarlspreises 2021, Eros Recio, war zu Besuch bei dem Theater SOSH. Wir haben uns sehr gefreut, dass Eros im Zusammenhang mit seiner Jugendkarlspreis Verleihung in Aachen, die Zeit gefunden hat uns zu besuchen.

Eros Recio kreierte die Flagge der Behinderung, Überwindung Flagge oder Flagge der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es ist die Flagge, die alle Menschen repräsentiert, die eine Behinderung haben . Die Flagge wurde 2017 der Organisation der Vereinten Nationen überreicht.

Für das ganze Team des Theater SOSH war das ein ganz besonderer Moment. Eros ist einer der ersten professionellen Tänzer mit Downsyndrom. Er schilderte uns gemeinsam mit seinem Vater seinen Lebensweg und wie er zu einem professionellen Tänzer geworden ist.

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10. Mai 2022

Das Projekt 2022: Sichtbarkeit von Vielfalt

Spurensuche zwischen Körper und Seele: Wo entsteht Diskriminierung, wo verletzt sie?

Diskriminierung und Ausgrenzung

Für uns als inklusive Theatergruppe bleibt Inklusion das Grundthema. Aus dieser Warte heraus werden wir uns den Themen Diskriminierung und Ausgrenzung nähern. Wir bringen zwei Personengruppen zusammen, die die Erfahrung von Diskriminierung teilen: Beeinträchtigte und People of Colour.

Wir wollen Entstehungsstrukturen von Vorurteilen offenlegen, Glaubensüberzeugungen hinterfragen und die fatale Begrenztheit des defizitär beurteilenden Denkens aufzeigen, glaubend, dass alle an Gesellschaft teilhabenden Menschen an der notwendigen Transformation derselben zu beteiligen sind.

Sozialer Paradigmenwechsel

In der Betonung des Gemeinsamen anstatt des Trennenden ist ein Hebel zu finden, der das Zögern angesichts der aktuell großen Herausforderungen überwinden und Wege öffnen kann, hin zu einem sozialen Paradigmenwechsel.

Zentrales Anliegen ist, Erfahrungen von Diskriminierung sichtbar und nachfühlbar zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten nutzen wir, um ein Podcast zu starten und ein Theaterstück zu entwickeln, das wir in Aachen und Umgebung spielen werden.

Biographiearbeit, Sichtbarkeit und Anerkennung von Vielfalt werden die kreativen Leitmotive sein, in der Hoffnung, dass durch Aufgeben der Haltung des defizitären Denkens Vielfalt als Bereicherung und nicht als Überforderung begriffen wird.

Förderer & Unterstützer

27. August 2021

Liebe, Verzicht und Umweltschutz

Vor dem Sommer sprach unsere Darstellerin Beate Schwarzenberg mit Madeleine Genzsch vom Wandelwerk Aachen über die Bedeutung von Liebe und Verzicht im Zusammenhang mit Umweltschutz.

“Wer sich unserer Umwelt, den Ressourcen und Menschen gegenüber wahrhaft respektvoll, rücksichtsvoll und wohlwollend verhält, hat es eigentlich schon geschafft! Und weil wir gleichermaßen rücksichts- und liebevoll mit uns selber umgehen müssen um unsere volle Strahlkraft zu entfalten, sollten wir das tun, was wir in der Freude und mit Überzeugung tun können. Nur so wirken wir „ansteckend“ auf andere!”

Das Wandelwerk Aachen – Transformation leben https://das-wandelwerk.org/