Text Normal ist was die meisten haben

Gründung

Im Fluss der Entwicklung des Theaters SoSH gründeten wir 2017 eine Theatergruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung in Aachen. Das erste Theaterstück “Unter meiner Haut” wurde 2018 inszeniert.

Aus dem Umfeld dieser Arbeit entstand 2019 der gemeinnützige Verein “Die Schule des Sanften Herzens e.V.”, dessen Ziel ist, Inklusion und Teilhabe sichtbar und lebendig zu halten.

Unsere Welt

Der für das Theater SoSH rahmengebende Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht verschiedenste Menschen zusammenzubringen. Wir glauben, dass ein gesellschaftlicher Wandel möglich ist, wenn viele Gruppierungen einen gemeinsamen Boden von Wertevorstellungen finden. Deshalb achten wir auf Vielfalt innerhalb des Ensembles: wir haben ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis, arbeiten mit 10 Menschen mit und 6 Menschen ohne Beeinträchtigung in der Altersspanne von 16 bis 65 Jahren teilweise mit Migrationshintergrund und BIPoC. Auch die Beeinträchtigungen sind sehr divers (geistige Behinderung, Analphabetismus, Down-Syndrom, körperliche Beeinträchtigung).

Miteinander

Wir sehen den abgegrenzten Raum des Theaters als ein Gesellschaftslaboratorium. Gewonnene Erkenntnisse können auf die Gesellschaft übertragen werden. Prozesswege mit exemplarischem Charakter können von Außenstehenden nachvollzogen werden. An erster Stelle liegt jedoch die Erfahrung der thematischen Auseinandersetzung der Teilnehmenden, die jede/n Einzelne/n verändern und zu einem/r Multiplikator:in der Idee der Inklusion befähigen kann. Wir glauben, dass dem positiven Blick auf Beeinträchtigung und Diversität in einer von Optimierungsmaximierung geprägten Welt eine Kraft zu Veränderung innewohnt.