Auf ein Jahr voller Erinnerungen

Das logo im Schnee

Das Team vom Theater SoSH wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das Jahr ist wieder vorbeigezogen – schneller, als wir es fassen können.
Wir standen im Winter unseres Lebens und fragten uns:
Was habe ich eigentlich erreicht? Wofür habe ich all das getan?

Wir haben gearbeitet, gehofft, geglaubt.
Doch am Ende zählt nicht, wem wir etwas beweisen konnten –
sondern ob wir uns selbst erlaubt haben zu leben.

Denn die größten „Hätte ich doch…“ kommen leise:
Mehr lachen.
Mehr Zeit.
Mehr Mut, wir selbst zu sein.
Weniger Angst.
Mehr Umarmungen.

Und dann wird klar:
Alles, was bleibt, sind die Erinnerungen.
Die echten. Die warmen. Die stillen Momente, die keiner mehr auslöschen kann.
Sie gehören uns. Für immer.

Lasst uns das neue Jahr nicht mit „Hätte ich“ beginnen –
sondern mit Leben. Mit Freude. Mit Nähe.
Mit Erinnerungen, die wir bewusst erschaffen.

Denn das Einzige, was bleibt, sind die Erinnerung.

Bis bald im 2026!

Theater mit Schauspieler:innen mit Lernschwierigkeiten

Beitragssbild für das Handbuch

Ein Theater der Vorgänge, Emotionen und Bilder. Ein Handbuch.

Das Ziel der Recherche ist zu zeigen, dass die Behinderung eigentlich gar keine Rolle spielt. Oder doch? Aber wieviel? Verändern sich die Produktionsprozesse bei der Arbeit mit einem inklusiven Ensemble?  Darüber sprach ich (Tina Kukovic) mit Gisela Höhne, Maja Polk und Andrea Crusius.

Ganz ehrlich, das Theater ist schon etwas Magisches. Es ist eine großartige Welt, in der die Fantasie die wichtigste Rolle spielt. Der Zugang zur eigenen Fantasie ist einzigartig und kann nicht messbar sein. Theater stößt persönliche Entwicklung an, fördert sprachliche Kompetenzen, Körperwahrnehmung und Teamgeist. Theater ist vielfältig und im Theater bin ich nie allein. Ich lerne von den anderen und lasse mich durch Mitspieler:innen inspirieren.

Deshalb ist Theater der perfekte Ort für Inklusion. Denn da draußen in der „realen Welt“ ist wenig Platz für „anders sein“, reichlich Vorurteile und Fremdbestimmung begrenzen die Menschen mit Behinderung. Viele bekommen wenig Verantwortung und Selbstbestimmung bleibt für viele unerreichbar. Wenn aber jemand auf der Bühne steht, wird die Person zur Figur, wird sichtbar und verantwortlich. Denn „ohne dich können wir nicht spielen“, weil im Theater jedes Individuum Teil des Ganzen ist.

Danke an meine Gesprächspartnerinnen für die vielseitigen Impulse und spannenden Gespräche. Wir sind alle Theatermenschen ohne Behinderung, die mit Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe arbeiten.

Das hier ist nur ein simples Handbuch, das als erstes Werkzeug für die Theaterarbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten dienen soll. Es ist kein abgeschlossenes Werk. Für weitere Ideen, Vorschläge, Kommentare und Kritiken stehe ich zur Verfügung: kukovic@theater-sosh.de

Talkshow über Diskriminierung und Sichtbarkeit

Samra und Nenja Talkshow

Samra arbeitet für einen Assistenzdienst, der Menschen mit Behinderung unterstützt, speziell auch in der Versorgung mit Assistenzkräften, und ihnen so das Leben in der eigenen Wohnung ermöglicht.

Nenja, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, hat sich vor drei Jahren entschlossen mehr in die Praxis zu gehen und ist seit 2019 die Integrationsbeauftragte der Stadt Aachen.

Nenja und Samira sprechen darüber, was ihnen wichtig ist, Harmonie: Vielfalt und Sichtbarkeit, über die „bunte Stadt Aachen“, die Wichtigkeit von Erfahrungen, Verletzungen, über den Stand der Inklusion, der Teilhabe, Chancengleichheit und den einen Wunsch.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Fonds Soziokultur, Heidehof Stiftung, Städte Region Aachen, Stadt Aachen, LOGOI

Eros Recio – Gewinner des Jugendkarlspreises 2021

Eros Recio zu Besuch beim Theater SoSH in Aachen

Einer der Gewinner des Aachener Jugendkarlspreises 2021, Eros Recio, war zu Besuch bei dem Theater SOSH. Wir haben uns sehr gefreut, dass Eros im Zusammenhang mit seiner Jugendkarlspreis Verleihung in Aachen, die Zeit gefunden hat uns zu besuchen.

Eros Recio kreierte die Flagge der Behinderung, Überwindung Flagge oder Flagge der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es ist die Flagge, die alle Menschen repräsentiert, die eine Behinderung haben . Die Flagge wurde 2017 der Organisation der Vereinten Nationen überreicht.

Für das ganze Team des Theater SOSH war das ein ganz besonderer Moment. Eros ist einer der ersten professionellen Tänzer mit Downsyndrom. Er schilderte uns gemeinsam mit seinem Vater seinen Lebensweg und wie er zu einem professionellen Tänzer geworden ist.

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Das Projekt 2022: Sichtbarkeit von Vielfalt

Brian und Oli SW

Spurensuche zwischen Körper und Seele: Wo entsteht Diskriminierung, wo verletzt sie?

Diskriminierung und Ausgrenzung

Für uns als inklusive Theatergruppe bleibt Inklusion das Grundthema. Aus dieser Warte heraus werden wir uns den Themen Diskriminierung und Ausgrenzung nähern. Wir bringen zwei Personengruppen zusammen, die die Erfahrung von Diskriminierung teilen: Beeinträchtigte und People of Colour.

Wir wollen Entstehungsstrukturen von Vorurteilen offenlegen, Glaubensüberzeugungen hinterfragen und die fatale Begrenztheit des defizitär beurteilenden Denkens aufzeigen, glaubend, dass alle an Gesellschaft teilhabenden Menschen an der notwendigen Transformation derselben zu beteiligen sind.

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Liebe, Verzicht und Umweltschutz

Madeleine und Beate

Vor dem Sommer sprach unsere Darstellerin Beate Schwarzenberg mit Madeleine Genzsch vom Wandelwerk Aachen über die Bedeutung von Liebe und Verzicht im Zusammenhang mit Umweltschutz.

„Wer sich unserer Umwelt, den Ressourcen und Menschen gegenüber wahrhaft respektvoll, rücksichtsvoll und wohlwollend verhält, hat es eigentlich schon geschafft! Und weil wir gleichermaßen rücksichts- und liebevoll mit uns selber umgehen müssen um unsere volle Strahlkraft zu entfalten, sollten wir das tun, was wir in der Freude und mit Überzeugung tun können. Nur so wirken wir „ansteckend“ auf andere!“

Das Wandelwerk Aachen – Transformation leben https://das-wandelwerk.org/