Auf ein Jahr voller Erinnerungen

Das logo im Schnee

Das Team vom Theater SoSH wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das Jahr ist wieder vorbeigezogen – schneller, als wir es fassen können.
Wir standen im Winter unseres Lebens und fragten uns:
Was habe ich eigentlich erreicht? Wofür habe ich all das getan?

Wir haben gearbeitet, gehofft, geglaubt.
Doch am Ende zählt nicht, wem wir etwas beweisen konnten –
sondern ob wir uns selbst erlaubt haben zu leben.

Denn die größten „Hätte ich doch…“ kommen leise:
Mehr lachen.
Mehr Zeit.
Mehr Mut, wir selbst zu sein.
Weniger Angst.
Mehr Umarmungen.

Und dann wird klar:
Alles, was bleibt, sind die Erinnerungen.
Die echten. Die warmen. Die stillen Momente, die keiner mehr auslöschen kann.
Sie gehören uns. Für immer.

Lasst uns das neue Jahr nicht mit „Hätte ich“ beginnen –
sondern mit Leben. Mit Freude. Mit Nähe.
Mit Erinnerungen, die wir bewusst erschaffen.

Denn das Einzige, was bleibt, sind die Erinnerung.

Bis bald im 2026!

Atelier SoSH

Das Logo vom Atelier SoSH

Im Atelier SoSH wird’s kreativ – auch 2026!

Im neuen Jahr wird im Atelier wieder fleißig an Bühnenbildern und Requisiten für unsere Theateraufführungen gewerkelt. Dafür suchen wir kreative Köpfe, helfende Hände und frische Ideen.

Ob du malen, basteln, bauen oder einfach nur tatkräftig mit anpacken willst – bei uns kann jeder mitmachen!

Komm vorbei, sei Teil unseres Teams und erlebe, wie Kunst und Theater zusammenkommen.

Hast du Lust, mitzumachen?
Dann melde dich einfach bei uns: info@theater-sosh.de

Termine werden bald bekanntgegeben
Die Teilnahme ist kostenlos!

Es gibt einen barrierefreien Zugang. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.

Winterperlen – Satt und glücklich durch die frostige Jahreszeit

zwei Frauen sitzen vor einem großen Adventskalender

Unsere letzte Vorstellung im Jahr 2025 ist vorbei!

INHALT: Worauf freust du dich am meisten im Winter? Auf die gemütlichen Abende vor dem Fernseher? Auf den ersten Schnee? Auf Weihnachten? Oder wartest du nur, dass die Kälte schnell vorbei ist?

Mit Live-Musik, Tanz und viel Humor überzeugen wir jeden Wintermuffel, dass auch die dunkle Zeit voller Freude sein kann.

Besetzung: Maria Bardabard, Felix Bohlmann, Leon Diepes, Oliver Dörre, Manfred Gompelmann, Stefan Möller, Eva Mosblech, Beate Schwarzenberg, Johanna Steinmetz, Mikel Ulfik

Musik: Mikel Ulfik, Leon Diepes

Kostüme: Tina Kukovic-Ulfik

Bühnenbild: Ana Sous mit Wiebke Sievering, Christiane Fuhs, Noah Heisterüber, Philipp Hupertz, Ralph Ilian.

Foto, Video und Postproduktion: Jörg Müller

Licht: Thorsten Schumann

Regieassistenz: Dennis Zander

Textfassung und Regie: Tina Kukovic-Ulfik und Mikel Ulfik

vier Förderer

Liebesperlen. Komödie über Liebe in Zeiten der Einsamkeit

zwei Männer mit Konsolen und zwischen den beiden singt ein Mann

Inhalt:

Heiraten oder nicht heiraten? Das ist die Frage.

Nicole ist oft einsam und möchte so gerne einen Mann heiraten. Dann wird sie nie wieder allein sein. Ihre Freunde stehen ihr zur Seite und helfen ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen.
Aber da gibt es noch Ida und ihre Mitstreiter:innen. Sie verhindern Hochzeiten. „Ehe ist ein Gefängnis für Frauen“, steht auf ihren Plakaten.
Aber was tun, wenn die Abende einsam sind und an Wochenenden niemand da ist?
Die Theaterkomödie „Liebesperlen“ kennt alle Methoden, um Einsamkeit zu besiegen und zeigt Auswege aus der Misere.

Bei uns bleibt keine/r allein!

Besetzung: Maria Bardabard, Felix Bohlmann, Leon Diepes, Oliver Dörre, Christiane Fuhs, Manfred Gompelmann, Stefan Möller, Eva Mosblech, Beate Schwarzenberg, Johanna Steinmetz, Mikel Ulfik

Musik: Mikel Ulfik, Leon Diepes

Kostüme: Wiebke Sievering, Tina Kukovic-Ulfik

Bühnenbild: Ana Sous mit Oliver Dörre, Christiane Fuhs, Burcu Gülmez, Noah Heisterüber, Philipp Hupertz, Ralph Ilian, Gil Tekath und Vera Sous

Foto, Video und Postproduktion: Jörg Müller

Licht: Thorsten Schumann

Regieassistenz: Dennis Zander

Textfassung und Regie: Tina Kukovic-Ulfik und Mikel Ulfik

Mit freundlicher Unterstützung:

vier Förderer

Theateraufführung „DIE VERSCHWUNDENEN“

Personen sitzen in einem fiktiven Bus

Inhalt:

Unsere Theatergruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung ist auf ein Gastspiel ins Burgtheater Wien eingeladen. Wir fahren mit dem Bus. Die Aufregung ist groß. Die Erwartungen noch größer. Aber nicht alles läuft nach Plan.  

Der Bus hat eine Panne und alle müssen aussteigen. Es gibt wenig Zeit zu proben und die Pause wird fürs Textlernen genutzt. Es ist kein einfaches Stück, das wir in Wien spielen wollen. Es handelt von der Aktion T4, dem Tötungsprogramm der Nazis für kranke und behinderten Menschen.

Bei den Schauspielenden gibt es Widerstände und offene Fragen. Wie tief müssen wir in schreckliche Details eintauchen? Was müssen wir wissen, um aus der Vergangenheit zu lernen und einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft zu werfen?

Unsere Theatergruppe bleibt nicht in der Vergangenheit gefangen. Wir wagen uns Antworten zu geben, die den Weg frei machen für ein Morgen der Gerechtigkeit.

TRIGGERWARNUNG: Die Theateraufführung enthält Beschreibungen von Gewalttaten während des Naziregimes auch an Menschen mit Behinderung, was verstörend und belastend wirken kann.

🔞 Empfohlen ab 16 Jahren

Fotos: J. Müller

Besetzung: Maria Bardabard, Felix Bohlmann, Oliver Dörre, Manfred Gompelmann, Tina Kukovic-Ulfik, , Stefan Möller, Eva Mosblech, Beate Schwarzenberg, Johanna Steinmetz, Mikel Ulfik

Regieassistenz: Luca Grittner

Musik: Tina Kukovic-Ulfik und Mikel Ulfik

Kostüme: Luca Grittner und Tina Kukovic-Ulfik

Video und Postproduktion: Jörg Müller

Textfassung und Regie: Tina Kukovic-Ulfik und Mikel Ulfik

Theater mit Schauspieler:innen mit Lernschwierigkeiten

Beitragssbild für das Handbuch

Ein Theater der Vorgänge, Emotionen und Bilder. Ein Handbuch.

Das Ziel der Recherche ist zu zeigen, dass die Behinderung eigentlich gar keine Rolle spielt. Oder doch? Aber wieviel? Verändern sich die Produktionsprozesse bei der Arbeit mit einem inklusiven Ensemble?  Darüber sprach ich (Tina Kukovic) mit Gisela Höhne, Maja Polk und Andrea Crusius.

Ganz ehrlich, das Theater ist schon etwas Magisches. Es ist eine großartige Welt, in der die Fantasie die wichtigste Rolle spielt. Der Zugang zur eigenen Fantasie ist einzigartig und kann nicht messbar sein. Theater stößt persönliche Entwicklung an, fördert sprachliche Kompetenzen, Körperwahrnehmung und Teamgeist. Theater ist vielfältig und im Theater bin ich nie allein. Ich lerne von den anderen und lasse mich durch Mitspieler:innen inspirieren.

Deshalb ist Theater der perfekte Ort für Inklusion. Denn da draußen in der „realen Welt“ ist wenig Platz für „anders sein“, reichlich Vorurteile und Fremdbestimmung begrenzen die Menschen mit Behinderung. Viele bekommen wenig Verantwortung und Selbstbestimmung bleibt für viele unerreichbar. Wenn aber jemand auf der Bühne steht, wird die Person zur Figur, wird sichtbar und verantwortlich. Denn „ohne dich können wir nicht spielen“, weil im Theater jedes Individuum Teil des Ganzen ist.

Danke an meine Gesprächspartnerinnen für die vielseitigen Impulse und spannenden Gespräche. Wir sind alle Theatermenschen ohne Behinderung, die mit Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe arbeiten.

Das hier ist nur ein simples Handbuch, das als erstes Werkzeug für die Theaterarbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten dienen soll. Es ist kein abgeschlossenes Werk. Für weitere Ideen, Vorschläge, Kommentare und Kritiken stehe ich zur Verfügung: kukovic@theater-sosh.de

Talkshow über Diskriminierung und Sichtbarkeit

Samra und Nenja Talkshow

Samra arbeitet für einen Assistenzdienst, der Menschen mit Behinderung unterstützt, speziell auch in der Versorgung mit Assistenzkräften, und ihnen so das Leben in der eigenen Wohnung ermöglicht.

Nenja, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, hat sich vor drei Jahren entschlossen mehr in die Praxis zu gehen und ist seit 2019 die Integrationsbeauftragte der Stadt Aachen.

Nenja und Samira sprechen darüber, was ihnen wichtig ist, Harmonie: Vielfalt und Sichtbarkeit, über die „bunte Stadt Aachen“, die Wichtigkeit von Erfahrungen, Verletzungen, über den Stand der Inklusion, der Teilhabe, Chancengleichheit und den einen Wunsch.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Fonds Soziokultur, Heidehof Stiftung, Städte Region Aachen, Stadt Aachen, LOGOI

Theateraufführung “AUSGANGSPUNKT NULL”

Schauspielerinnen und Schauspieler mit Musiker

Über Sichtbarkeit und Vielfalt

Fotos: Margarita Germanyuk

Inhalt:

Wie reden wir über Diskriminierung und Ausgrenzung? Können wir „schwarz“ oder „behindert“ sagen? Wie sprechen wir Anita im Rollstuhl an? Was passiert, wenn man zwei Gruppen, die von Diskriminierung betroffen sind, zusammen auf die Bühne bringt?

Das Ergebnis ist eine berührende von Live-Musik begleitete Theateraufführung.

Für uns als inklusive Theatergruppe bleibt Inklusion das Grundthema. Wir glauben, dass alle an Gesellschaft teilhabenden Menschen an der notwendigen Transformation derselben zu beteiligen sind.

In der Betonung des Gemeinsamen anstatt des Trennenden ist ein Hebel zu finden, der das Zögern angesichts der aktuell großen Herausforderungen überwinden und Wege öffnen kann, hin zu einem sozialen Paradigmenwechsel.

In Zusammenarbeit mit der Aachener Initiative „We won’t be Quiet.“

Video: Marcus Meierhöfer

Adresse

Meffis e.V.
Mefferdatisstr. 16-18
52062 Aachen

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

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Eros Recio – Gewinner des Jugendkarlspreises 2021

Eros Recio zu Besuch beim Theater SoSH in Aachen

Einer der Gewinner des Aachener Jugendkarlspreises 2021, Eros Recio, war zu Besuch bei dem Theater SOSH. Wir haben uns sehr gefreut, dass Eros im Zusammenhang mit seiner Jugendkarlspreis Verleihung in Aachen, die Zeit gefunden hat uns zu besuchen.

Eros Recio kreierte die Flagge der Behinderung, Überwindung Flagge oder Flagge der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es ist die Flagge, die alle Menschen repräsentiert, die eine Behinderung haben . Die Flagge wurde 2017 der Organisation der Vereinten Nationen überreicht.

Für das ganze Team des Theater SOSH war das ein ganz besonderer Moment. Eros ist einer der ersten professionellen Tänzer mit Downsyndrom. Er schilderte uns gemeinsam mit seinem Vater seinen Lebensweg und wie er zu einem professionellen Tänzer geworden ist.

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Das Projekt 2022: Sichtbarkeit von Vielfalt

Brian und Oli SW

Spurensuche zwischen Körper und Seele: Wo entsteht Diskriminierung, wo verletzt sie?

Diskriminierung und Ausgrenzung

Für uns als inklusive Theatergruppe bleibt Inklusion das Grundthema. Aus dieser Warte heraus werden wir uns den Themen Diskriminierung und Ausgrenzung nähern. Wir bringen zwei Personengruppen zusammen, die die Erfahrung von Diskriminierung teilen: Beeinträchtigte und People of Colour.

Wir wollen Entstehungsstrukturen von Vorurteilen offenlegen, Glaubensüberzeugungen hinterfragen und die fatale Begrenztheit des defizitär beurteilenden Denkens aufzeigen, glaubend, dass alle an Gesellschaft teilhabenden Menschen an der notwendigen Transformation derselben zu beteiligen sind.

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